Bangkok, Teil 2

Falls jemand mal in Bangkok eine richtig gute Tour machen möchte, kann ich die Tour Bangkok Three Sixty von den bangkokvanguards absolut empfehlen. Das klassische Touristen Sightseeing Programm kann man wirklich selber erledigen. Aber bei dieser Tour unternimmt und sieht man Sachen, die man als Tourist nicht durch Zufall entdecken würde, wenn man durch die Stadt läuft. So waren wir zum Beispiel in einem indischen Tempel, haben dort etwas zu essen bekommen und durften einer Gebetsstunde beiwohnen. Auch in einem Thai Tempel waren wir. Und das war dann keiner von denen, wo jeden Tag Millionen von chinesischen Touristen am Fließband durchgeschleust werden… außerdem gab es noch einen schönen Spaziergang durch China Town und den ganzen Tag bekommt man auch spannende Hintergrund-Informationen. Wir sind auch noch mal mit einem kleinen Boot durch ein paar kleine Kanäle gefahren und haben dann irgendwo an einem der kleinen Häuser angehalten. Dort gab es dann ein Restaurant, welches sich mitten im Wohnzimmer eine Familie befindet. Das war echt toll. Und auch dort landet man bestimmt nicht durch Zufall, wenn man als Tourist durch die Gegend läuft. Am Ende sind wir dann noch mit einem Motorrad Taxi zu einer Skybar gefahren, um den Tag ausklingen zu lassen. Leider war dort ein Motorrad Taxi zu wenig und es war keins mehr für mich übrig. Und dann wurde ich aufgefordert einfach auf einem dazu zu steigen… auf dem schon zwei Leute saßen. Nur zur Erklärung: wir reden über einen kleinen Roller… Auf dem wir dann zu dritt saßen. 😉 Für den Fahrer zählt wohl jede Sekunde. Und diese Überholmanöver waren schon etwas beängstigend. Der schlängelt sich dann zwischen Lücken von Autos durch, die so klein sind, dass man darauf wetten würde, dass da kein Roller mehr durch passt. Tut er aber doch irgendwie. Auf der Fahrt habe ich dann circa 100 Auto-Rückspiegel im Abstand von jeweils ca. 2 cm zu mir mit relativ hoher Geschwindigkeit passiert. Um das nervlich zu verkraften gab es danach zur Belohnung erst mal zwei Gin Tonic auf der Skybar. Und wieder mit einem atemberaubenden Ausblick. 😊
Also diese Tages Tour hat mich wirklich beeindruckt, fasziniert und begeistert und es war ein rund um gelungener und toller Tag. 😊

Am nächsten Tag bin ich dann umgezogen zur Khao San Road. Das Mekka für backpacker und wohl irgendwie der Ballermann Thailands. Die Meinungen über diese Gegend gehen weit auseinander. Aber irgendwie finde ich die Atmosphäre hier wirklich toll. Einfach irgendwo hinsetzen, ein Bierchen trinken und das Treiben auf der Straße beobachten. Und abends ist dann wirklich die Hölle los. Aber insgesamt finde ich es wirklich ganz witzig und man kann es sich einfach mal anschauen und ein bisschen durch die Straßen ziehen. An einem Abend ist dann nochmal Patrick, der Schwede vorbeigekommen, den ich ein paar Tage vorher kennen gelernt habe und dann sind wir durch ein paar Kneipen gezogen. Ein witziger Kerl und wieder eine nette und spannende Begegnung.
Nachdem er im weiteren Sinne etwas mit der Börse zu tun hat nenne ich ihn nur „Wolf of Wallstreet“. 😉

Dann habe ich noch einen Tagesausflug nach Ayutthaya gemacht. Auf der Khao San Road gibt es unzählige Anbieter, welche diverse Touren, unter anderem eben nach Ayutthaya anbieten. Ich fand es aber spannender selber mit dem Zug dorthin zu fahren. Also bin ich in der Früh zum Bahnhof gefahren und habe mir ein Ticket für die 3. Klasse gekauft. Dort hat man nicht das Problem mit den eiskalten Klimaanlagen, da es dort keine Klimaanlage gibt. Die Fahrt dauert circa 2 Stunden und das Ticket kostet 20 Baht. Das sind umgerechnet circa 0,52 €. Wirklich unglaublich. Und es war definitiv die bessere Entscheidung mit dem Zug zu fahren als mit einem Minivan eine Tour dorthin zu machen. Sind ein paar Touristen in dem Zug, aber überwiegend wird er von einheimischen Thais genutzt. In Ayutthaya angekommen habe ich dann Preise mit Tuk Tuk Fahrern verhandelt und am Ende 1000 Baht (ca. 25,- €) bezahlt. Dafür hatte ich dann ein eigenes Tuk Tuk mit Fahrer, der mich circa 5 Stunden lang von Tempelruine zu Tempelruine gefahren hat. Und diese Ruinen anzuschauen ist wirklich spannend und beeindruckend. Und Ayutthaya als Tagesausflug von Bangkok ist wirklich sehr zu empfehlen. Vor allem mit dem lokalen Zug. 😉

Zurück in Bangkok habe ich mich dann noch mal für ein Motorrad Taxi entschieden und sagte zu dem Fahrer „slowly“. Er nickte freundlich und hat circa dreimal das Wort „slowly“ wiederholt. Aber auch er ist dann wieder gefahren, als dürfte er keine einzige Sekunde verlieren und hat sich wie ein wahnsinniger durch die Autos in der Rushhour von Bangkok geschlängelt. Wirklich unfassbar. 😉

Ich finde es lässt sich sehr gut eine Woche in Bangkok aushalten. Und es hätte noch viel mehr zu sehen gegeben. Ich hatte auf jeden Fall eine tolle, ereignisreiche Zeit in der Stadt.

Und nochmal zu spannenden Begegnungen: Teilweise ist es einfach wirklich witzig, spannend und interessant mit wem man ins Gespräch kommt. Meistens ist es nur ein Smalltalk für ein paar Minuten. Gestern bin ich mit einem Mädel aus Deutschland ins Gespräch gekommen und wir haben ein bisschen geplaudert. Und dann haben wir irgendwie stundenlang einfach über Gott und die Welt geredet und um 2 Uhr bin ich dann angetrunken ins Bett gefallen. Wirklich witzig und eine nette und spannende Begegnung.

Heute wollte ich eigentlich an einem dreistündigen Meditationskurs im Tempel Wat Mahathat teilnehmen. Aber da der Lehrer einen unvorhergesehenen wichtigen Einsatz in einem anderen Tempel hat, ist der Kurs leider ausgefallen. Vielleicht versuche ich morgen noch mal mein Glück. Heute und morgen werde ich dann einfach mal gemütliche Tage verbringen, ein bisschen faul rum hängen und mir eine Thai Massage gönnen. 😊

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am 26. Februar beginnt dann die erste Gruppenreise mit G Adventures, die ich machen werde. Von Thailand über Malaysia nach Singapur. Und wieder bin ich sehr gespannt was mich alles erwarten wird…

Und hier nochmal ein paar Eindrücke:

Bangkok Video

Nachtrag 25.2.2018

Heute habe ich tatsächlich an einem dreistündigen Meditationskurs in einem Tempel teilgenommen. Ich habe ja so etwas bisher noch nie gemacht. Aber irgendwie war das schon ziemlich spannend, wenn man zumindest versucht sich darauf einzulassen. Und im Anschluss hat der Mönch noch ziemlich viel über Meditation, den Sinn, Einstellungen, etc. erzählt. Das war wirklich sehr interessant und spannend ihm zu zu hören. Auf jeden Fall war es eine sehr spannende Erfahrung mal bei so etwas mitzumachen und auch ein bisschen was darüber zu erfahren und zu lernen.

7 Kommentare zu „Bangkok, Teil 2

  1. Supergeil, alter! Wäre gern dabei, außer bei der Roller Action… keep us updated!

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  2. Jochen Schlender 24. Februar 2018 — 14:49

    Hallo Bazi, (nach Deiner WhatsApp jetzt ohne „r“)
    Deine Erlebnisse – aber vor allen Dingen Deine Berichte – sind MEGA !!! Es freut mich ehrlich sehr, dass Deine Trips und Deine „vor Ort Erlebnisse“ so klasse sind. (Bis auf den Verlust der Kreditkarte und des Geldes – sch… drauf, Du kannst es nicht ändern) Deine offene Art (mit jedem quatschen, wenig „scheu und Berührungsängste“) beeindruckt mich und kommt Deiner Weltreise absolut „zu gute“. Deine Art die Ereignisse in Worte zu fassen – die Fotos und Videos – machen mich schon jetzt auf den nächsten Bericht „neugierig“. Genieße es und pass auf Dich auf !!!

    Grüße

    Jochen

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  3. Sehr spannend!

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  4. Wolf on Wall Street 28. Februar 2018 — 16:33

    „Wolf on Wall Street“ here! It was nice meeting you and good blog, I will Keep me updated!

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  5. Hallo Wolfgang,
    hier ist es aber auch schön! Wir haben verschiedene Varianten der Grippe und gehen entspannt unseren Jobs nach 😉
    Du hast alles richtig gemacht!! Genieße jeden Tag und wir freuen uns auf weitere spannende und gut bebilderte Reiseberichte.
    Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland
    Steffi und Sandor

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  6. Hallo Wolfgang, es ist Sonntag Abend, spannende Dinge sind angesagt. Gerade eben schau ich die Lindenstr. und Mutter Beimer träumt von einer Weltreise. Die einen reden die anderen, wie Du, machen es. Es ist herrlich Deine Schilderungen zu lesen. Für einen kurzen Augenblick saß ich als vierter Fahrgast mit Euch zusammen auf dem Roller und sah die Seitenspiegel der Thai Autos an mir vorbeifliegen. Ich freue mich für Dich, dass Du so spannende neue Erfahrungen machen kannst. Sandor beschreibt unsere Situation zutreffend. Grippe – Husten und saukaltes Wetter begleiten uns. Soll aber in den nächsten Tag etwas wärmer werden. Deinem Team geht’s gut bis auf die krankheitsbedingten Ausfälle. WikMediNite in full power Profi-Ausführung hilft uns allen und läßt uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Wolfgang hau rein Glück Auf bei allem was noch auf Dich wartet. Bis bald. Helge

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  7. Jürgen Bartz 9. März 2018 — 20:07

    Hallo „Der, der mit den Elefanten badet“,

    sag mal, hast Du da auf dem Bild im Tempel etwa einen Sonnenbrand?

    Wieder bin ich nur begeistert und bewundere Deinen Mut hinsichtlich des Rollertaxis.
    Hut ab mein Freund!
    Weiterhin viel Freude auf der Reise

    Jürgen

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