Peru, Teil 1

Irgendwann bin ich dann am 23. April spät abends in Lima in Peru angekommen. Mit den drei Flügen und den ganzen Wartezeiten an den Flughäfen habe ich vom Verlassen des Hostel In Neuseeland bis zur Ankunft im Hotel in Peru ca. 29 Stunden gebraucht.
Das war echt ein langer und anstrengender Trip. Und das mit der Zeitverschiebung von minus 18 Stunden ist irgendwie echt völlig irre. Ich bin in Christchurch gestartet, dann nach Auckland geflogen und, nach circa 2 Stunden Aufenthalt, knappe 11 Stunden weiter nach Santiago de Chile geflogen. Und nach dieser langen Reise war ich zeitlich (Ortszeit) früher dort, als ich in Neuseeland (Ortszeit) los geflogen bin. 😂
Völlig verrückt. In Santiago de Chile hatte ich dann irgendwie über 5 Stunden Aufenthalt leider. Den Flug, den ich letztes Jahr im August gebucht hatte, und der nur einen Aufenthalt von 2 Stunden gehabt hätte, gab es irgendwie gar nicht. Aber wenn man am Flughafen seinen Reisepass her zeigt und bekommt problemlos ein Ticket ausgestellt, sollte man sich über so etwas auch nicht beschweren. 😉
Ich habe dann noch zwei Bierchen getrunken, bin um 1:00 Uhr ziemlich kaputt ins Bett gefallen und um 7:00 Uhr wieder aufgestanden und es ging mir soweit ganz gut und ich hatte keinen größeren Jetlag. Am ersten Tag bin ich dann einfach ein bisschen durch Lima gelaufen und war bei einem peruanischen Friseur / Barbier. 😂 Das totale Wellness Programm. So wie der stundenlang irgendwelche Sachen in meinen Bart einmassiert hat und den Bart liebevoll zurecht gestutzt hat, dachte ich schon der will was von mir. 😂
Und abends war ich dann im total angesagten und immer gut besuchten, sehr leckeren Restaurant Panchita. Sehr zu empfehlen und preislich völlig o.k.

In allen bisherigen Ländern war es immer sehr einfach eine Prepaid Simkarte zu besorgen. Hat immer ziemlich genau 5 Minuten gedauert. Dann war alles fertig. Hier war das irgendwie ganz anders. Ich war in einem Handy-Laden wurde von Mitarbeiter zu Mitarbeiter durchgereicht, musste zu verschiedenen Schaltern und am Schluss musste ich doch tatsächlich meinen Finger in ein Stempelkissen drücken und meinen Fingerabdruck, neben meiner Unterschrift auf dem Vertrag, aufstempeln. Für eine Prepaid Simkarte…andere Länder, andere Sitten. 😂

Am nächsten Tag bin ich dann mit dem Taxi zum Plaza de Armas gefahren, bin dort ein bisschen rum gelaufen, habe die Cathedral besichtigt und war im Archbishops´s Palace Museum. Allerdings nur kurz. Es gab einen kleinen englischen Flyer aber alle Tafeln und Beschreibungen in dem Museum waren nicht übersetzt.
Ich bin echt froh, dass ich hier eine Gruppenreise gebucht habe. Mit Englisch ist es hier nämlich mehr oder weniger vorbei. Und das schon in der Hauptstadt. Ist hier ohne Spanisch teilweise schon relativ schwierig sich irgendwie zu verständigen.

Heute bin ich dann einfach gemütlich ein bisschen durch den Stadtteil Barranco geschlendert. Ein wirklich schöner, niedlicher Stadtteil. Wohl das Kneipenviertel von Peru (aber da ich tagsüber dort war kann ich das nicht beurteilen), viele Restaurants, Künstlerviertel und es ist einfach schön dort ein bisschen spazieren zu gehen und der Stadtteil verbreitet eine entspannte, gemütliche Atmosphäre. Außerdem gibt es noch die Seufzerbrücke (Puente de los Suspiros). Nicht sonderlich spektakulär, aber wohl DIE Sehenswürdigkeit von Barranco.

Ich habe mich im Hotel Santa Cruz eingebucht, in dem dann auch die G Adventures-Gruppenreise anfängt. Und dieser Luxus war wirklich ungewohnt und außergewöhnlich:
– Das erste eigene Bad nach vier Wochen
– richtige Handtücher. Diese Mikrofaser-Handtücher nehmen zwar tatsächlich keinen Platz weg, und sie trocknen auch sehr schnell, so wie es immer heißt, aber so richtig abtrocknen kann man sich damit auch nicht wirklich. Da muss man dann schon halb nackt vom Gemeinschaftsbad quer durchs Hostel bis zu seinem Schlafsaal laufen, damit man wieder trocken wird. 😉
Aber etwas komisch ist es ja schon, wenn man plötzlich die Nacht ohne sieben andere Mitbewohner verbringt… 😉

Heute Abend trifft sich dann zum ersten Mal die Gruppe und es gibt ein paar erste Informationen. Und morgen geht es dann so richtig los mit der Gruppenreise Peru Total von G Adventures.

Und endlich ist es wieder warm und die Sonne scheint. 🙂

4 Kommentare zu „Peru, Teil 1

  1. Lieber Wolfi,
    Vielen Dank für deinen schönen Bericht und die ersten Eindrücke von Peru.
    Da hast du ja wirklich noch mal einen „kurzen“ Abstecher nach Peru gemacht! 😜
    Sag dem Busfahrer er soll vernünftig fahren und auf der Straße bleiben.
    Ich Wünsch dir ganz viel Spaß und genieß die letzte Etappe noch in vollen Zügen

    Viele Grüße
    Annette

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  2. Hallo Wolfgang,

    was immer hilft: Dos Bocadillos con Jamon.
    Natürlich Blödsinn, aber: Die Minimalversorgung an Spanisch hast du dir auch in 3 Tagen draufgeschafft.
    Danke für die Neuigkeiten Deiner Reise. Bin immer dabei.

    Viel Spaß für Dich!
    Norbert

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  3. Lieber Wolfgang, spannende Reiseberichte ! Weiterhin auch in Südamerika spannende Eindrücke. Gruss Rico

    Gefällt 1 Person

  4. Lieber Wolfgang,
    es sind schon einige Wochen vergangen, seit ich das letzte Mal Deinen Blog gelesen habe. So habe ich heute Neuseeland Teil 1 bis Teil 6 hintereinander weg lesen können, was gut war, weil ich ja sonst immer hätte neugierig warten müssen, wann der nächste Teil endlich veröffentlicht ist. Ich habe mich herrlich amüsiert über den Haka Tanz. Vielleicht bringst Du uns den Tanz auch mal bei :-). Die Bilder sind so eindrucksvoll und Deine Berichte wirklich total authentisch verfasst. Ich freue mich schon auf die Berichte aus Peru und wünsche Dir auch dort eine tolle Zeit und viele Erlebnisse.
    Viele Grüße
    Alexandra

    Gefällt 1 Person

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